Am 3.Januar gings vom Gimpo-Airport in Busan los in Richtung Süden auf die Insel Jeju. Sie ist in Korea vorallem als Honeymoon-Island bekannt (also für die Flitterwochen). Im Sommer soll es dort sehr überfüllt sein und die beste Reisezeit soll daher eher der Frühling oder Herbst sein. Aber wir waren im Winter dort =)! Die Ganze Reiseroute könnt ihr euch in Google-Maps genauer anschauen, falls es euch interessiert:
Ansonsten hier unsere Stops:
1. Busan
2. Insel Jeju
a. Jeju-City
b. Hallim-Park
c. Seogwipo
d. Seongsan-City
e. Manjanggul
f. Jeju City
3. Seoul
4. Fürn Spüli: Istanbul(bzw.Nürnberg) und für mich: Busan
1. Busan und 2. Insel Jeju
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| bei der Schlucht |
Mit dem Flug hat alles wunderbar geklappt, nach einer Stunde waren wir pünktlich zur Mittagszeit in (a) Jeju-City. Nachdem wir das ganze Reisegepäck vom Spüli bei einer Gepäckabgabe am Flughafen für die nächsten Tage abgegeben haben und wir uns Infozettel über den Busverkehr geholt haben, sind wir auch gleich in den nächsten Bus gestiegen. Eigentlich sollte der Bus uns in die Nähe des Hafens und somit auch gleich in die Nähe der von uns ausgewählten Motels fahren. Blöderweise fährt diese Busnummer zweimal innerhalb einer Rundfahrt am Flughafen vorbei, sodass wir irgendwann mitten im Nirgendwo an einer Bushalteendstation gelandet sind und kein weiterer Bus mehr zurückgefahren ist. Wir sind also im Schnee (ja da gabs im Gegensatz zu Busan Schnee) wieder in die andere Richtung gelaufen und haben nach ner ganzen Weile ein Taxi zu unserem eigentlich gewünschten Ort genommen. Beim Zwischenstopp im Mc haben wir dann auch schon unser Motel von weitem gesehen. Für 40000Won war das fürs erste auch ok, wir hatten Internet und Fernsehn. Außerdem war unser Computer auf so einem kleinen Tisch, mit Stuhl plus Lehne ohne Füße. Find das in Korea immer ganz lustig was die teilweise für Konstruktionen haben =). Aber ich finds bequem.
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| Brücke über die Schlucht |
Wir haben uns im eisigen Wind den Hafen angeschaut und sind über eine ganz hübsche kleine Schlucht bis hin zum Drachenfelsen gelaufen. Bis wir dort waren, wars schon dunkel, sodass der Drachenfelsen in der Beleuchtung ganz gut aussah.
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| nackte Frau im Schnee *g* |
Am nächsten Tag haben wir uns dazu entschieden den berühmten
„Penis-Park“ in Jeju-City anzuschauen. Zuerst hat der Taxifahrer nicht so ganz gewusst wo wir hinwollen, bis er dann auf der Telefonnummer kurz angerufen hat, die wir uns von diesem Park aufgeschrieben hatten und schon waren wir auch da. War auf jedenfall mal lustig da durchzulaufen. Sieht man ja auf den Fotos besser

. Nach einem kurzem Aufenthalt bei einem alten Koreaner in seiner Hütte und einem Instantkaffe und vielen geschenkten Mandarinen (wo Spüli diese echten Steinfiguren gekauft hat, weil er sonst ein schlechtes Gewissen gehabt hätte;-) ), wollten wir eigentlich noch die
Ghost-Road entlang fahren. Der Taxifahrer hat das allerdings nicht so ganz gecheckt hab ich das Gefühl gehabt. Irgendwie hat er versucht in die falsche Richtung ohne Gas zu fahren. Also diese Straße sieht so aus, als ob sie Bergauf gehen würde, obwohl es Bergab geht.

Daraufhin sind wir direkt zum Busterminal gefahren um von dort mit dem Bus zum
(b)Hallim Park zu fahren.
Hallim Park stand im Lonely Planet beschrieben als Klein-Jeju. Hier bekommt man quasi von allem ein bisschen etwas zu sehen. Auch zwei Lava Tubes waren mit im Park. Aber zuerst haben wir einen unglaublich leckeren gegrillten salzigen Fisch zusammen gegessen. Dazu gabs wie immer eine Suppe und viele Sidedishes. Nachdem wir uns abwechselnd am Ofen aufgewärmt hatten sind wir durch den riesigen Park gelaufen. In den Lava Röhren war typisch koreanisch eine Stelle mit kompletter Weihnachtsbeleuchtung plus Rentiere und Happy New Year Banner. Neben Gewächshäusern und vielen, vielen Palmen im Außenbereich gab es auch Tiere, einen Bonsaigarten, typische koreanische Häuser und natürlich die Steinfiguren. Nach vielem Rumgeirre haben wir dann mit Hilfe einer koreanischen Schulklasse (denen wir heimlich gefolgt sind) doch den Ausgang gefunden und sind mit dem Bus am gleichen Tag noch weiter nach
c) Seogwipo gefahren.
Dort hatten wir ein Motel mit Jacuzzi (welches leider nicht so ganz funktionierte). Mit echtem Camenbert und Wein konnten wir den Abend auch noch richtig genießen. Die Aussicht von unserem Balkon war außerdem auch super. Am nächsten Tag sind wir die zwei Wasserfälle besuchen gegangen. Zuerst
Jeongbang Pokpo, angeblich der einzige Wasserfall Asiens der direkt ins Meer stürzt. Er ist 50 Meter hoch gewesen und 8 Meter breit. Das Wetter war an diesem Tag total schön und wir konnten sogar ohne Jacke rumlaufen. Während wir zu dem zweiten Wasserfall gelaufen sind wurde ich von ein paar Koreanern aufgehalten und wir mussten beide frischen rohen Fisch mit ihnen essen und natürlich Soju trinken.
Cheonjiyeon Pokpo hieß der zweite Wasserfall, der auch sehr schön anzusehen war und in einem Fluss mit vielen großen Enten und Kois stürzte. Außerdem kann man zu dieser Jahreszeit überall Mandarinenbäume sehen (natürlich mit reifen Mandarinen). Vom Wasserfall aus sind wir dann mit Taxi und Bus nach
d) Seongsan-City gefahren.
Dort haben wir noch am gleichen Tag den
Vulkan Ilchulbong bestiegen und sind danach auch direkt ins Motel. Am nächsten Tag sind wir nach der Busfahrt zu den
längsten Lavatubes e)Manjanggul gelaufen. Auf dem Weg haben wir in einem Labyrinth (Matze Park) zwischengestoppt, um unser Glück zu versuchen. War gar nicht so einfach wieder herauszukommen…wir haben glaub ich eine halbe Stunde gebraucht.
Mit dem Bus ging es anschließend wieder nach
f)Jeju-City und mit dem Flugzeug nach Seoul.